Lohnpfändung
Was ist eine Lohnpfändung?
Bei einer Lohnpfändung ist der Arbeitgeber gerichtlich verpflichtet, einen Teil des Gehalts direkt an einen Gläubiger der beschäftigten Person abzuführen, statt es vollständig auszuzahlen.
Wie hoch ist die Pfändungsfreigrenze 2026?
Der unpfändbare Grundbetrag steigt zum 1. Juli 2026 auf 1.589,99 Euro monatlich (zuvor 1.559,99 Euro). Für unterhaltsberechtigte Personen erhöht sich der Freibetrag zusätzlich nach der Pfändungstabelle.
Was muss der Arbeitgeber bei einer Lohnpfändung tun?
Er muss den pfändbaren Betrag anhand der Pfändungstabelle berechnen, innerhalb von zwei Wochen eine Drittschuldnererklärung an den Gläubiger senden und die beschäftigte Person informieren. Führt er zu viel oder zu wenig ab, haftet er gegenüber dem Schuldner beziehungsweise dem Gläubiger.
