Quiet Quitting

Quiet Quitting, übersetzt "stille Kündigung", beschreibt eine Arbeitseinstellung, bei der Beschäftigte nur noch das Mindestmaß an Leistung erbringen und kein zusätzliches Engagement über die vertraglichen Pflichten hinaus zeigen.

Die wesentlichen Merkmale sind folgende

  • Beschäftigte machen nur noch "Dienst nach Vorschrift", ohne sich darüber hinaus für die Arbeit aufzuopfern.
  • Sie erfüllen die Mindestanforderungen ihrer Rolle, bringen sich aber nicht mehr durch zusätzliches Engagement, Überstunden etc. ein.
  • Stattdessen stehen eine ausgewogene Work-Life-Balance und mehr Freiräume im Privatleben im Vordergrund.
  • Es handelt sich nicht um eine tatsächliche Kündigung, sondern eine innere Distanzierung von übermäßigem Engagement für den Job.

Quiet Quitting kann als stiller Protest gegen schlechte Arbeitsbedingungen, Überlastung oder mangelnde Wertschätzung seitens des Arbeitgebers verstanden werden. Statt zu kündigen, ziehen sich Beschäftigte innerlich aus dem Job zurück.

Kritiker sehen in Quiet Quitting eine passive, destruktive Haltung und Verweigerung von Leistung. Befürworter betrachten es als Schritt zu mehr Selbstfürsorge und Abgrenzung von einer Arbeitskultur der ständigen Verfügbarkeit.

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