Betriebliche Gesundheitsförderung: 5 Maßnahmen für ein gesünderes Arbeitsumfeld

Im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung können Arbeitgeber ihren Mitarbeitenden bis zu 600 Euro pro Jahr steuerfrei für Präventionskurse zukommen lassen. Wir haben fünf konkrete Bereiche gesammelt, in denen Arbeitgeber Maßnahmen ergreifen können, um zur Gesundheit und Zufriedenheit der Mitarbeitenden beizutragen:

  1. Rückenschule und Ergonomie-Workshops
  2. Stressbewältigung und Burnout-Prävention
  3. Bewegung und Fitness
  4. Gesunde Ernährung
  5. Raucherentwöhnung

1. Rückenschule und Ergonomie-Workshops

Rückenschmerzen sind leider eine sehr häufige Ursache für krankheitsbedingte Fehlzeiten. Deshalb ist es umso wichtiger, präventive Übungen und Techniken zur Stärkung der Rückenmuskulatur und zur Verbesserung der Körperhaltung zu vermitteln. Denn nur so kann man diesen Beschwerden vorbeugen und die Produktivität steigern.

Ergonomie-Workshops sind eine tolle Möglichkeit, die Mitarbeitenden in der optimalen Gestaltung und Nutzung ihres Arbeitsplatzes zu schulen. Dadurch werden körperliche Belastungen reduziert und gesundes Arbeiten gefördert.

Es wäre doch schön, wenn Unternehmen die Teilnahmegebühren für diese Kurse übernehmen und im Rahmen der steuerlichen Freigrenze von 600 Euro pro Jahr und Mitarbeitendem steuerfrei bezuschussen würden.

2. Stressbewältigung und Burnout-Prävention

Chronischer Stress und Burnout können leider zu erheblichen Belastungen führen. Das hat nicht nur Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Mitarbeitenden, sondern auch auf den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens. Deshalb sind Strategien zur Stressbewältigung und Burnout-Prävention von zentraler Bedeutung.

Und wie können wir das praktisch umsetzen? Ganz einfach: Indem wir verschiedene Programme und Initiativen in unser betriebliches Gesundheitsmanagement integrieren. Dazu gehören zum Beispiel Schulungen und Workshops zum Stressmanagement, in denen den Mitarbeitenden ganz wunderbare Techniken wie Achtsamkeit, Zeitmanagement und Entspannungsübungen vermittelt werden. Diese Maßnahmen fördern die Widerstandskraft und helfen den Mitarbeitenden, mit belastenden Situationen besser umzugehen. Auch regelmäßige Gesundheitschecks und psychologische Beratungsangebote sind sehr wichtig. So können Anzeichen von Überlastung frühzeitig erkannt werden. Außerdem kann dann jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin die passende Unterstützung erhalten.

3. Bewegung und Fitness

Regelmäßige körperliche Aktivität reduziert das Risiko chronischer Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Muskelbeschwerden. Sie verringert Krankheitsausfälle und verbessert das Wohlbefinden, indem sie Stress abbaut. Maßnahmen können durch Fitnessprogramme und Bewegungsinitiativen im Arbeitsalltag umgesetzt werden, beispielsweise durch firmeneigene Fitnessstudios oder Kooperationen mit lokalen Fitnesszentren. Regelmäßige Sportkurse wie Yoga und Pilates sowie Bewegungspausen und Fahrradabstellplätze fördern ebenfalls die Gesundheit. Firmenläufe und Wandertage stärken die körperliche Aktivität und den Teamzusammenhalt.

4. Gesunde Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung fördert die Konzentration, verringert Müdigkeit und stärkt das Immunsystem, was zu weniger krankheitsbedingten Fehlzeiten führt.

Praktische Umsetzungsmöglichkeiten sind beispielsweise gesunde und ausgewogene Mahlzeiten in der firmeneigenen Kantine oder das Bereitstellen von kostenlosen Obst- und Gemüsekörben am Arbeitsplatz. Letzteres erleichtert den Mitarbeitenden den Zugang zu gesunden Snacks. Auch die Einführung eines steuerfreien Essenszuschusses kann dazu beitragen, die gesunde Ernährung zu fördern.

Ernährungsworkshops, bei denen die Mitarbeitenden mehr über gesunde Essgewohnheiten und die Zubereitung nährstoffreicher Mahlzeiten lernen, fördern nicht nur das Wissen über gesunde Ernährung, sondern motivieren die Mitarbeitenden auch, ihre Essgewohnheiten positiv zu verändern.

5. Raucherentwöhnung

Rauchen ist einer der Hauptgründe für zahlreiche schwere Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Atemwegserkrankungen. Wenn man die Raucherquote in einem Unternehmen verringert, kann das also zu weniger krankheitsbedingten Fehlzeiten und niedrigeren Gesundheitskosten führen.

Unternehmen können zum Beispiel Raucherentwöhnungsprogramme anbieten oder bezuschussen, bei denen man sich individuell beraten lassen, an Gruppenworkshops teilnehmen und von medizinischem Fachpersonal unterstützt werden kann. Diese Programme können zusammen mit Gesundheitsdienstleistern oder Krankenkassen organisiert werden, die oft spezielle Programme für Unternehmen anbieten.

Auch ungewöhnliche finanzielle Anreize wie Prämien für rauchfreie Mitarbeitende, können vielleicht mehr Leute motivieren, an Entwöhnungsprogrammen teilzunehmen.

Warum betriebliche Gesundheitsförderung wichtig ist

Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung sind eine Investition in die Zukunft eines Unternehmens. Sie tragen dazu bei, krankheitsbedingte Fehlzeiten zu reduzieren und die Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erhöhen. Ein gesundes Arbeitsumfeld steigert nicht nur die Produktivität, sondern auch das positive Image des Unternehmens, was langfristig die Mitarbeiterbindung stärkt.

Maßnahmen erfolgreich umsetzen

Wichtig ist, dass sich gesundheitsfördernde Maßnahmen gut in den Arbeitsalltag integrieren lassen und von den Mitarbeitenden aktiv genutzt werden. Eine regelmäßige Kommunikation der Angebote und eine unterstützende Unternehmenskultur sind entscheidend für den Erfolg.

Praktische Ratschläge für Arbeitgeber:

  • Führen Sie eine Bedarfsanalyse durch: Ermitteln Sie die gesundheitlichen Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Befragungen oder Interviews.
  • Angebot erstellen: Arbeiten Sie mit zertifizierten Anbietern zusammen, um qualitativ hochwertige Präventionskurse anzubieten.
  • Kommunikation fördern: Informieren Sie Ihre Mitarbeitenden regelmässig über das Angebot und die Vorteile.
  • Feedback einholen: Evaluieren Sie die Wirksamkeit der Maßnahmen durch regelmäßiges Feedback der Teilnehmenden.

Nutzen Sie diese Möglichkeit und unterstützen Sie Ihre Mitarbeitenden aktiv bei der Förderung ihrer Gesundheit!

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Mit dem LOFINO Gesundheitsbonus wird die Bezuschussung von Gesundheitsmaßnahmen kinderleicht und ohne administrativen Aufwand:

Nach der Freischaltung laden Ihre Mitarbeitenden einfach den Beleg für gesundheitsfördernde Maßnahmen in der LOFINO-App hoch. Unsere Plattform übernimmt die Dokumentation und Archivierung, und die Mitarbeitenden erhalten die Erstattung mit der nächsten Gehaltsabrechnung.

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Zuletzt aktualisiert: 06. Juni 2024