Das Job-Scooter Modell

Job-Scooter Modell

Mit LOFINO kann jeder Arbeitgeber seinen Mitarbeitern ein E-Scooter zur privaten und beruflichen Nutzung zur Verfügung stellen.

Damit haben Sie die Option, neben dem Dienst-Wagen und dem Dienst-Fahrrad eben auch einen Dienst-Scooter zu nutzen. Und weil das etwas umständlich klingt, nennen wir es Job-Scooter.

Wie funktioniert das Job-Scooter Modell?

Wenn Sie ein E-Scooter anschaffen möchten, dann können Sie das auch über ihren Arbeitgeber machen.

Dann kauft oder least ihr Arbeitgeber den E-Scooter und überlässt es Ihnen zur privaten und beruflichen Nutzung. Der Scooter ist auch über den Arbeitgeber versichert und die Wartungskosten sind auch schon drin.

Je nach Vereinbarung mit dem Arbeitgeber verzichtet der Mitarbeiter dafür auf einen Teil des Bruttoarbeitsentgeltes für 36 Monate. Das bezeichnet man als Entgeltumwandlung zugunsten eines Job-Scooters.

Natürlich kann der Arbeitgeber den E-Scooter dem Beschäftigten auch ohne Entgeltumwandlung zur Verfügung stellen.

Genauso populär sind Modelle, in denen Arbeitgeber Zuschüsse gewähren, um nachhaltige Mobilität zu fördern und vielleicht die eine oder andere Werbung für den Arbeitgeber zu platzieren.

Nach 36 Monaten besteht eine Option, den E-Scooter zu erwerben. Je nach Modell können Mitarbeiter so bis zu 50% des Kaufpreises sparen.

 

Job-Scooter – günstiger als Privatkauf

Das liegt vor allem an der steuerrechtlichen Privilegierung der E-Scooter.

Sofern Sie ihren E-Scooter im Rahmen einen Entgeltumwandlung über den Arbeitgeber erwerben, ist ein geldwerter Vorteil für die private Nutzung in Höhe von 0,5% des Bruttolistenpreises zu versteuern.

Hinzu kommen die Entfernungskilometer von der Wohnung zur Arbeitsstätte.

Um ihren Vorteil genau zu berechnen, schauen Sie doch mal beim Vorteilsrechner vorbei. Link Rechner

 

Gehaltsumwandlung und Nettolohnabzug

Der Begriff Gehaltsumwandlung wird sinngleich mit dem Begriff Entgeltumwandlung genutzt. In dieser Variante erklärt der Mitarbeiter, auf einen Teil seines Bruttoarbeitslohns für einen definierten Zeitraum zu verzichten, und der Arbeitgeber überlässt ihn dafür einen E-Scooter überlasst.

 

Im Rahmen eines Nettolohnabzuges verzichtet der Mitarbeiter auf einen Teil seines Nettolohns, dafür überlässt ihn der Arbeitgeber ein E-Scooter. Diese Variante ist dann interessant, wenn aus tarifrechtlichen Gründen eine Entgeltumwandlung nicht möglich ist.

Interessant ist, dass dabei die Versteuerung des geldwerten Vorteils entfällt, wenn der Abzug mindestens 0,5% Bruttolistenpreises beträgt.

 

Versteuerung des geldwerten Vorteils

Für den Mitarbeiter resultiert aus der privaten Nutzungsmöglichkeit des Dienstfahrrads ein geldwerter Vorteil, der im Grundsatz zu versteuern ist.

Mit der Anpassung des EStG zum 01.01.2019 beträgt der geldwerte Vorteil bei E-Scootern aktuell 0,5% des Bruttolistenpreises.

Bei einem E-Scooter zum Preis von 5.000 Euro werden also monatlich 25 Euro dem Bruttolohn fiktiv aufgeschlagen, die der Einkommenssteuer und der Beitragspflicht in die Sozialversicherung unterliegen.

Auch für die Versteuerung der Entfernungskilometer profitiert der Nutzer von der steuerrechtlichen Förderung der E-Mobilität. Hier sind 0,03 Prozent des halben Bruttolistenpreises je Kilometer anzusetzen.

In diesem Fall bedeutet das: Bei einem Arbeitsweg von 10 km sind 0,03% x 2.500 EUR x 10 km = 7,50 EUR als geldwerter Vorteil zusätzlich zu versteuern.

 

Begriffsklärung: E-Scooter

Die Übergänge vom E-Bike zum E-Scooter sind fließend. Mit E-Scooter bezeichnen wir hier E-Zweiräder mit einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 25 km/h. Ab dieser Geschwindigkeit sind E-Zweiräder keine Fahrräder mehr.

L1e

In diese Kategorie fallen alle zweirädrigen Kraftfahrzeuge (Kleinkrafträder) mit bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h und einem Hubraum bis zu 50 cm³ oder bis zu 4 kW bei Elektromotoren. Die weitaus meisten E-Scooter fallen aktuell in diese Kategorie. Es ist die Klasse der Mopeds.

L3e

In diese Kategorie fallen alle zweirädrigen Kraftfahrzeuge (Kafträder) mit bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h und einem Hubraum von mehr als 50 cm³ oder mehr als 4 kW bei Elektromotoren.

 

Straßenverkehrsordnung, Führerschein, Versicherung, Zulassung und Hauptuntersuchung

E-Scooter der Kategorie L1e und L3e gelten als Kraftfahrzeuge. Damit unterliegen sie besonderen Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung.

Es gilt eine Versicherungspflicht (Haftpflichtversicherung).

Für Zweiräder der Klasse L1e ist der Führschein der Klasse AM erforderlich.

Für Zweiräder der Klasse L3e ist der Führschein der Klasse A1 erforderlich.

Während für Zweiräder der Klasse L1e keine Zulassungsflicht besteht, müssen alle E-Scooter der Klasse L3e zugelassen werden.

Für die E-Scooter der Klasse L3e besteht ferner eine Pflicht zur Hauptuntersuchung aller 2 Jahre.

Zubehör

Im Grundsatz ist Zubehör leasingfähig. Es sollte den Betrag von 10% des Kaufpreises nicht überschreiten. Dazu zählen beispielsweise Helme, Gepäckträger oder Abdeckplanen.

 

Private Nutzung durch Dritte

Grundsätzlich ja. Details wie Haftung sind im Überlassungsvertrag zwischen Mitarbeiter und Arbeitgeber verbindlich festgehalten. Zu beachten ist: Der Nutzer haftet für Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung, auch wenn er möglicherweise nicht selbst gefahren ist.

Übernahme am Ende der Leasinglaufzeit

Aus steuerrechtlichen Gründen kann es keine verbindliche oder vertragliche Zusage zur Übernahme des Dienstrades am Ende der Laufzeit geben.

Allerdings kann der Mitarbeiter den E-Scooter am Ende des Leasingzeitraumes zum kalkulierten Restwert in Höhe von 15% des Nettoanschaffungswertes zzgl. MwSt. erwerben, sofern der Arbeitgeber dagegen keine Einwände erhebt. Die Versteuerung des geldwerten Vorteils übernimmt LOFINO.

Sofern der Mitarbeiter den E-Scooter nicht übernehmen möchte, so geht dieser an LOFINO zurück und LOFINO übernimmt die Tilgung des Restbetrages.

Der Mitarbeiter erhält 8 Wochen vor Ende des Leasingzeitraums eine gesonderte Information mit den Möglichkeiten.

Arbeitgeberwechsel – Vorzeitige Vertragsbeendigung

Sofern der Mitarbeiter vor dem Ablauf der Leasingdauer aus dem Unternehmen ausscheidet, endet damit auch die Überlassung des Job-Scooters und der Mitarbeiter muss den E-Scooter an den Arbeitgeber zurückgeben. In Fällen mit Gehaltsumwandlung ist die Regel, dass der Mitarbeiter den E-Scooter herauskauft und privat weiter nutzt.

Eine Übernahme der Leasingverträge zu einem neuen Arbeitgeber ist nicht möglich.

Wartung

In allen Job-Scooter Varianten ist ein pauschaler jährlicher Wartungsservice vorgesehen, bei dem die E-Scooter gewartet werden und Verschleißteile ausgetauscht werden, sofern das nötig ist. Diem Kosten sind bereits in der Leasingrate enthalten, so dass keine zusätzlichen Wartungskosten während der Leasinglaufzeit zu erwarten sind. Selbstverständlich geltend die entsprechenden Garantiebedingungen der Hersteller.

Versicherung

Bei LOFINO ist ihr Job-Scooter umfassend versichert. Dafür steht unser Kooperationspartner, die Zurich Versicherung.

Die Zurich Vollkasko-Versicherung für E-Scooter

Mit dem E-Scooter, egal ob in der L1e Variante (bis 45 km/h) oder L3e Variante (bis 90 km/h), bist du schnell und umweltfreundlich unterwegs. Ein Schaden kann allerdings auch bei diesen Fahrzeugen schnell ins Geld gehen. Dagegen hilft der E-MobilSchutz von Zurich.

Diese innovative Versicherung steht für mehr Sicherheit mit Elektromobilität. Denn zusätzlich zum notwendigen Haftpflichtschutz bietet der E-MobilSchutz eine umfassende Absicherung für alle E-Fahrzeuge, die ein Versicherungskennzeichen benötigen.

Versicherte Risiken

  • Diebstahl oder Teildiebstahl (z.B. Akku) sowie Vandalismus
  • Beschädigungen durch Unfall oder Sturz
  • Brand, Explosion und Blitzschlag
  • Elektronikschäden (Kurzschluss, Überspannung)
  • Feuchtigkeitsschäden an Akku, Motor und Steuerungsgeräten

Der Versicherungsschutz gilt für alle E-Scooter mit Versicherungskennzeichen sowie Teile, die die Funktionsfähigkeit des Fahrzeugs sicherstellen und fest mit diesem verbunden sind. Im Schadenfall übernimmt Zurich die notwendigen Reparaturkosten bzw. erstattet den Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs.

Die Versicherungsbedingungen findest du im Detail hier.

Wo und wann gilt der Versicherungsschutz?

Dein Versicherungsschutz gilt europaweit – 24 Stunden am Tag.

Wann beginnt und endet Ihr Versicherungsschutz?

Der Versicherungsschutz beginnt mit der Übernahme des E-Scooters. Die Vertragsdauer beträgt 3 Jahre und endet danach automatisch mit Ablauf der Versicherungsperiode.

Bei E-Scootern der Variante L1e wird dir das Kennzeichen vor Übernahme des Scooters zugesandt. Außerdem erhältst du jedes Jahr Ende Februar das aktuelle Kennzeichen für das laufende Jahr (März bis Februar).

Bei E-Scootern der Variante L3e erhältst Du vor Übernahme einer Versicherungsnummer, um deinen E-Scooter zuzulassen. Die Versicherung besteht dann automatisch ab Zeitpunkt der Zulassung bis zum Ende der Laufzeit.

Was ist der Mobilitätsschutz?

Bleibe mobil – auch wenn du auf Grund eines Schadens an deinem versicherten E-Scooter nicht mehr weiterkommst. Die Zurich Versicherung übernimmt die Kosten von bis zu 250 EUR für deine Heimfahrt per Taxi, Bus oder Bahn. So kommst du sicher wieder nach Hause, direkt zu deiner Werkstatt oder an einen anderen Ort deiner Wahl.

Besteht eine Selbstbeteiligung in der Kaskoversicherung?

Bei Kaskoschäden besteht eine Selbstbeteiligung in Höhe von 10% der Schadenssumme, mindestens jedoch 250 EUR.

Verhalten und erste Schritte im Schadenfall

  1. Melde den Schadensfall (bei Vandalismus, Unfall, Diebstahl usw.) der zuständigen Polizeidienststelle.
  2. Nutze deinen Mobilitätsschutz und komme sicher per Taxi, Bus oder Bahn wieder nach Hause oder an einen anderen gewünschten Ort. Bitte lasse dir eine Quittung für die Kosten der Heimfahrt geben und reiche diese mit ein.
  3. Bitte nimm die Kaufunterlagen von LOFINO Ride sowie die Versicherungsunterlagen von Zurich zur Hand.
  4. Wähle bitte die Schadenoptionen hier aus und folge den Schritten: Schadensanzeige
    1. Bei Vandalismus und Diebstahl: Nutze bitte dieses Formular (Link).
    2. Bei Unfall- und Elektroschäden und allen anderen Schäden: Nutze bitte dieses Formular (Link).

Die Schadensanzeigen sind umfassend auszufüllen und mit Fotos und Polizeiberichten zu dokumentieren.

  1. Bitte leite diese Schadenanzeige mit allen erforderlichen Unterlagen (Kaufunterlagen, ggf. Quittung der Heimfahrtkosten, ggf. Kostenvoranschlag etc.) an die für die Schadenbearbeitung zuständige Zurich Filialdirektion Detlev Knoll per eMail weiter.

 

Schadenmeldungen gehen per Mail an:
knoll@zuerich.de

Ansprechpartner im Fall der Schadenregulierung ist:
Zurich Filialdirektion Detlev Knoll

Bahnhofstr. 21
83471 Berchtesgaden

Tel.: 08652/ 94 85 38
E-Mail: knoll@zuerich.de
Website: www.knoll-versicherung.de